Informationen zum Thema Asyl

Asylbewerber inAsylbewerber in

Herrsching und Breitbrunn
 
Bericht vom 12.11.2014

Im Artikel 16a unseres Grundgesetzes ist das Recht für politisch Verfolgte verankert, in der Bundesrepublik Asyl zu beantragen. Die Asylbewerber werden den Städten und Gemeinden der Bundesrepublik zugewiesen. Der Aufenthalt ist in der Regel auf das Kreis- oder Landesgebiet beschränkt.

Dem Landkreis Starnberg wurden von der Regierung von Oberbayern zur dezentralen Unterbringung Asylbewerber zugewiesen. Asylbewerber und geduldete Ausländer (in der Regel abgelehnte Asylbewerber, deren Ausreise noch nicht vollzogen wurde) erhalten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Der notwendige Bedarf an Ernährung, Kleidung, Gesundheits- und Körperpflege und sonstigen Grundleistungen, wird in Form von Wertgutscheinen und Bargeld gedeckt. Zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände werden Krankenscheine ausgestellt.

Die aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten der Asylbewerber werden ausschließlich durch die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Ausländerangelegenheiten im Landratsamt Starnberg bearbeitet.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite des Landkreises unter www.lk-starnberg.de und auf der Website des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de

Derzeit sind in Herrsching neun Asylbewerber untergebracht. Für den weiteren Bedarf hat das Landratsamt vorsorglich ein Angebot von der St. Josefskongregation angenommen. Im ehemaligen Schwesternheim in der Seestraße sollen ungefähr 70 Asylbewerber untergebracht werden können.

Durch die ausschließliche Zuständigkeit der Regierung bzw. des Landkreises für die Unterbringung der Asylbewerber ist der Informationsfluss bis zur Gemeinde leider etwas spärlich. Aus diesem Grund ist für uns bis heute nicht ersichtlich ob, wann, welche und wie viele Personen Herrsching bzw. Breitbrunn zugewiesen werden. Einzig allein die Tatsache, dass der Landkreis das ehemalige Wohnheim in Breitbrunn bis zur Wiederbewohnbarkeit sanieren wird und dann längerfristig als Asylbewerberunterkunft nützen möchte, ist uns bekannt.

Um auf die relativ spontanen Ereignisse reagieren zu können, haben wir schon einmal jetzt im Vorfeld Ansprechpartner seitens der Gemeinde definiert. So ist für die Organisation der lokalen Hilfestellungen im Gemeindebereich Herrsching die Gemeinderätin Hannelore Doch

bereit als Ansprechpartnerin zu fungieren.

Erreichbar unter:

Gemeinderätin Hannelore Doch

(Beauftragte für Integration)

E-Mail HD-Asyl@gmx.de

 

 

Für die formalen Angelegenheiten und Kommunikation mit den übergeordneten Behörden ist unsere Mitarbeiterin im Rathaus Frau Andrea Sigl zuständig.

Erreichbar unter:

Rathaus Herrsching

Frau Andrea Sigl

Telefon: 08152 374-53

a.sigl@herrsching.de

Wenn Sie schon jetzt Fragen zu dieser Thematik haben, scheuen Sie sich nicht Kontakt mit einen von den beiden Damen aufzunehmen.

Durch diese Organisationsform versuchen wir die jetzt schon vorhandene Hilfsbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger Herrschings gezielt zu lenken und Fehler anderer Standorte nicht zum Wiederholungsfall werden zu lassen.

So möchten wir damit u. a. auch das unkontrollierte Abstellen von Möbeln, Kartons mit Kleidung und sonstiges vor den Unterkünften vermeiden.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns die Asylbewerber in unserer Gemeinde willkommen heißen.

 

Christian Schiller

1. Bürgermeister

12.11.2014

 


 

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Artikel erstellt: 12. November 2014, 13:07Uhr

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