Verkehrskonzept Berichte aus den Jahren 2015, 2016, 2017 und 2018

Gesamtverkehrskonzept für das Gemeindegebiet Herrsching

Bericht aus dem Jahr 2015, 2016, 2017, 2018 und 2019

 

Im Jahr 2015 begann die Umsetzung der ersten Maßnahmen für das Verkehrskonzept Herrsching. Dazu gehören die Neugestaltung des Rathausplatzes, die Änderung der Verkehrsführung Rieder Straße / Bahnhofstraße und der Umbau des Einmündungsbereiches in den Mitterweg. An der Rieder Straße wird im Frühjahr 2016 noch die notwendige Fahrbahnmarkierung für den Fahrradschutzstreifen aufgebracht.

Des Weiteren wurde mit der Vermessung und Vorplanung der Mühlfelder Straße begonnen. Da es sich hierbei um eine Staatsstraße handelt, ist eine Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt und dem Landratsamt Starnberg erforderlich. Zudem ist die Erstellung von Planungsskizzen für Gespräche mit der Deutschen Bahn, dem Staatlichen Bauamt und dem Landratsamt Starnberg zur kurzfristigen Umgestaltung des Bahnübergangs in der Rieder Straße vorgesehen.

Die geplante Baumaßnahme der Fußgänger-Querungshilfe an der Seefelder Straße, die im Jahr 2015 in den Sommerferien gebaut werden sollte, musste auf 2016 verschoben werden. Hier hat die Deutsche Telekom leider die vereinbarten Umbaumaßnahmen ihres Verteilerkastens nicht fristgerecht umgesetzt. Die Kosten für die Querungshilfe belaufen sich auf rund 200.000 Euro.

Im Jahr 2015 führte der Arbeitskreis „Gesamtverkehrskonzept“ zwei Sitzungen. In den Sitzungen wurden Vorschläge für das Kalenderjahr 2016 erarbeitet und dem Gemeinderat zur Beratung vorgelegt. Im Jahr 2016 sind 100.000 Euro für weitere Maßnahmen eingeplant.

Auf der Klausurtagung des Gemeinderates im Oktober 2015 wurden weitere Punkte zum Verkehrskonzept, wie zum Beispiel die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes sowie die langfristige Gestaltung des Areals entlang der alten Gleisführung am hinteren Teil des Bahnhofsgebäudes besprochen und erläutert. So soll auch geprüft werden, ob im Bereich der Gemeindestraße „Zum Landungssteg“ oder auch im Bereich des Bahnhofsplatzes die Errichtung einer Tiefgarage technisch und finanziell möglich wäre. Derzeit wird ein Planungswettbewerb für die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes vorbereitet, der in diesem Jahr durchgeführt werden soll.

Gemeinde Herrsching, 02.02.2016


Bericht aus dem Jahr 2016

Nach langen und intensiven Abstimmungsgesprächen zwischen Staatlichem, Bauamt, Polizei, Landratsamt Starnberg, Verkehrsplaner, Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung Herrsching wurden im November 2016 neue Fahrradschutzstreifen auf beiden Seiten der Mühlfelder Straße, von der Einmündung Abertstraße bis zum südlichen Ortsausgang, markiert. Auch in der Rieder Straße wurden ab der Einmündung Gewerbestraße bis zur Bahnhofstraße neue Fahrradschutzstreifen beidseitig angebracht.

Die Gemeinde Herrsching möchte auf die neue Situation mit folgenden Informationen auf das richtige Verhalten aller Verkehrsteilnehmer hinweisen:

Fahrradschutzstreifen sind durch eine unterbrochene Linie von der Fahrbahn getrennt und mit Fahrrad-Piktogrammen gekennzeichnet. Autos dürfen auf den Schutzstreifen nicht parken, aber bis zu drei Minuten halten. Nur in Ausnahmefällen dürfen Fahrradschutzstreifen überfahren
werden, etwa wenn sich zwei Lastwagen oder Busse begegnen. Der Radfahrer darf dabei nicht gefährdet werden.

An Ampeln gelten für Radfahrer die gleichen Signale wie für Autofahrer. Schutzstreifen für den Radverkehr dürfen nur in eine Richtung und nur entsprechend dem in Deutschland geltenden Rechtsfahrgebot benutzt werden.

Gemeinde Herrsching, 23.02.2017


Bericht aus dem Jahr 2017

Sofortmaßnahmen für das Verkehrskonzept Herrsching

Im Juni 2017 wurde durch den Gemeinderat Herrsching beschlossen, zur Umsetzung des Verkehrskonzeptes in der Summerstraße und Seestraße temporäre Sofortmaßnahmen durchzuführen. Zur Vorbereitung eines Tempo 30-Zonen-Konzeptes sollen Längsparkplätze markiert, Baumtröge aufgestellt, Engstellen mit Fußgänger-Querungsstellen geschaffen und sogenannte Baumtore aufgestellt werden.

Im Oktober 2017 erfolgten die Straßen- und Parkplatzmarkierungsarbeiten in der Seestraße und Summerstraße. Vor der Maßnahme war das Parken in beiden Straßen ungeordnet. Um dies zu verbessern wurden die Parkplätze markiert. Zur Verkehrsberuhigung ist in beiden Straßen weiterhin vorgesehen, dass an verschiedenen Stellen, voraussichtlich im Frühjahr 2018, Pflanzkübel aufgestellt werden. Dafür wurden bei den Markierungsarbeiten rund 30 Flächen schraffiert. Mit dieser Maßnahme erhoffen wir uns eine Verkehrsberuhigung und einen geordneten ruhenden Verkehr. Im Vorfeld wurden umfangreiche Ausbesserungsarbeiten an der Asphaltdecke in der Seestraße und in der Summerstraße vorgenommen.

 Insgesamt wurden im Jahr 2017 circa 85.000 Euro für Maßnahmen bezüglich des Verkehrskonzeptes aufgewendet.

 Gemeinde Herrsching, 05.02.2018

Bericht aus dem Jahr 2018

 

Nachdem bereits im Oktober 2017 Straßenmarkierungen in der Summer- und der Seestraße angebracht wurden, konnten im Frühjahr 2018 zur Anordnung einer Tempo-30-Zone weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen durchgeführt werden.

Es folgte eine mehrmonatige „Probephase“ dieser Maßnahmen. Danach fand eine erneute
Begehung mit allen am Verfahren beteiligten Personen und Behörden statt. Anfang Oktober 2018 waren die Maßnahmen auch Gegenstand einer weiteren Arbeitskreissitzung. Als ein
Ergebnis dieser Nachbetrachtung sollen unter anderem einige Pflanztröge durch Grünflächen mit entsprechender Bepflanzung ersetzt werden.

Weitere Maßnahmen, die sich aus bereits gefassten Beschlüssen des Gemeinderates, aus den Arbeitskreissitzungen oder auch aus der außerordentlichen Bürgerversammlung im Oktober 2018 zum Thema Verkehrskonzept ergaben, wie die Planung von weiteren Fahrradschutz-streifen im Bereich der Staatsstraße oder die Anlegung eines Fuß- und Radweges in Breitbrunn vom Winkelweg zum Sportplatz, werden weiterverfolgt.

Insgesamt wurden im Jahr 2018 circa 150.000 Euro für die weitere Umsetzung des Verkehrskonzeptes aufgewendet.

Außerordentliche Bürgerversammlung zum Thema: Verkehrskonzept Herrsching

Am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, wurde in der Martinshalle eine außerordentliche Bürgerversammlung zum Thema „Verkehrskonzept Herrsching“ abgehalten.

Rund 400 Bürgerinnen und Bürger verfolgten die Ausführungen von Bürgermeister Christian Schiller und dem Verkehrsplaner Dr. Ralf Kaulen. Beide machten in ihren Ausführungen deutlich, dass das Verkehrskonzept weit mehr als nur die Diskussion um Pflanztröge beinhaltet. Des
Weiteren standen auf dem Podium die Verkehrsmanagerin Susanne Münster vom Landratsamt Starnberg, Bauamtsleiter Guido Finster, Verkehrssachbearbeiter der Polizeiinspektion Herrsching Reinhold Domes und dessen Nachfolger Alexander Gebhard für Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Es wurde erkennbar, dass von dem im Jahr 2014 beschlossenen Verkehrskonzept bereits viele Maßnahmen umgesetzt wurden und die Realisierung des Konzeptes aus haftungsrechtlichen Gründen nur mit Zustimmung von Polizei und Landratsamt möglich ist.

Unter anderem konnte von Straßenumbauten, von Querungshilfen und Gehwegverbreiterungen für Fußgänger, Fahrradschutzstreifen an den Staatsstraßen bis hin zur massiven Taktverstärkung der öffentlichen Buslinien und Handy-Parken für Autofahrer berichtet werden. Außerdem wurde der Eindruck gewonnen, dass die Bürger grundsätzlich verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit begrüßen.

Zur Art und Weise der einzelnen Maßnahmen wurde jedoch kontrovers diskutiert. Die Damen und Herren des Gemeinderates und die Verwaltung haben die von den Bürgerinnen und Bürgern geäußerte Kritik und die Anregungen als Aufgabenstellung mitgenommen und werden diese in zukünftige Entscheidungen einfließen lassen. Ebenso wird sich der Arbeitskreis Verkehr, bestehend aus Vertretern jeder Gemeinderatsfraktion, dem Seniorenbeirat Herrsching, Behindertenbeirat und Jugendbeirat, AGENDA 21-Arbeitskreis Verkehr, Schulleitung der Christian-Morgenstern Grund- und Mittelschule, Schulleitung der Realschule, Straßenbauamt Weilheim, Polizei, Landratsamt Starnberg, Gewerbeverband, Verkehrsplaner und Gemeindeverwaltung damit befassen.

 

 Gemeinde Herrsching, Februar 2019

 

Fortführung Verkehrskonzept Herrsching

Im Jahr 2019 wurden in der Summer- und der Seestraße einige der Baumtröge durch blühende Verkehrsinseln ersetzt. Außerdem hat sich sowohl der Arbeitskreis Verkehr als auch der Gemeinderat mit weiteren Themen zum Verkehrskonzept befasst. Unter anderem wurde die Einrichtung einer Tempo-30-Zone südwestlich der Rieder Straße/westlich der Mühlfelder Straße beschlossen. Ebenso soll östlich der Mühlfelder Straße eine Tempo-30-Zone eingerichtet
werden. An einigen Stellen sollen Querungsstellen für Fußgänger geprüft und geplant werden. Zur Umsetzung dieser Maßnahmen mussten weitere Untersuchungs- und Planungsaufträge erteilt werden, welche in der Gemeinderatssitzung am 18.11.2019 vorgestellt wurden.

Februar 2019

 

 


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