Kunstaustellung im Rathaus Herrsching

Kunstaustellung im Rathaus HerrschingKunstaustellung im Rathaus Herrsching


Derzeit stellt der Künstler Bernhardt Bobber aus Herrsching seine Werke im Sitzungssaal des Rathauses aus. Die Ausstellung kann bis zum 15. November 2017 zu den Öffnungszeiten der Gemeinde Herrsching besucht werden.

Zu seiner Ausstellung in den Räumen der VR-Bank in Herrsching, im Januar 2016, schrieben die Süddeutsche Zeitung “Bilder der Woche”, der Münchner Merkur „Der versteckte Künstler” und hatten damit den jetzt im Rathaus Herrsching ausstellenden Bernhard Bobber beschrieben.

Er sieht sich darin nicht als Maler, sondern ist als Autodidakt über viele Jahre, der neben seinem Beruf, in der Freizeit, seiner Lust zum Malen nachgegangen ist. Zur Kunst kam er freilich schon als Student in Paris, wo er den querschnittsgelähmten Sohn einer Pariser Familie betreute. Zu Bobbers Aufgaben gehörte es damals, den jungen Mann regelmäßig mit dem Taxi in die Akademie der Künste und ins Musée Rodin zu bringen, wo er dann exzessiv malte. Die beiden Gleichaltrigen wurden “ziemlich gute Freunde”, so Bobber, der nun seit über 20 Jahren in Herrsching lebt.

Ohne groß Malkurse zu besuchen, kam es mehr zu einem meditativen Abtauchen in sein einladendes Hobby. In dessen Stilgenre und Themen-Freiraum spiegeln sich Familiengeschichte und Berufsleben ebenso wieder, wie die vielen Reisen in ferne Länder und die faszinierende Landschaft vor der eigenen Haustür.

In kraftvollen Erinnerungsblau schweben transparente Paris-Visionen aus den 60er Jahren. Die zwei Jahre Leben in der französischen Metropole wirken bis heute nach, wie die zartweißen Schemen von Sacre Coeur, der bildschöne Jugendstil-Eingang der Metro-Station Metropolitain und die prachtvolle Silhouette von Notre Dame. Dort wurden auch die Verlobungsringe mit der damaligen Freundin Inge getauscht. Die Ehe hat bis heute Bestand, erzählt Bernhard Bobber lächelnd.

Berufliche Aufgaben führten den gelernten Diplom-Kaufmann oft ins Ausland. Das kleinformatige Portrait ‘”Mein Freund der Tuareg” erinnert an eine ganz besondere Begegnung während eines Entwicklungsprojektes in Nordafrika. Der stolze Blick, die wettergegerbte Haut und der prächtige Vollbart seines Gastgebers sind Bernhard Bobber bis heute im Gedächtnis geblieben.

“Yin-Yang” ist der abstrakte Rückblick auf eine Urlaubsreise nach Thailand.

In brennendes Rot-Gelb taucht die untergehende Sonne hingegen das Ammersee-Ufer. Bei Spaziergängen gesammeltes Strandgut – Stoffreste, Gräser und Holzstückche – geben der Seepanorama-Collage Tiefe und Struktur. Auch die Rinde einer umgestürzten Birke bekam als Collage-Baumstamm auf himmelblauem Hintergrund eine neue Ausgabe.

Kleinformatige Akte als schnelle Spachtelarbeit auf Papier gebracht, zart auf Leinwand getupfte Rosenblätter und farbenprächtige Seidenmalerei gehören zur Bilderwelt Bernhard Bobbers.

 

    

 

 

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Artikel erstellt: 10. Oktober 2017, 12:07 Uhr

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