Übergabe von 60 Stellungnahmen zum Thema:

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„Mückenplage am Ammersee“
 

Mit dem Thema „Mückenplage am Ammersee“ beschäftigt sich die Gemeinde Herrsching seit einigen Jahren. Immer wieder kommt es zu Beschwerden aus der Bevölkerung. Insbesondere nach starken Regefällen im Frühjahr oder Sommer und dem Ansteigen des Wasserpegels vom Ammersee, vor allem bei warmen Temperaturen, haben wir das Problem mit der Stechmückenplage. Mit dieser ungelösten Aufgabe beschäftigen sich bereits alle Gemeinden rund um den Ammersee.

Im letzten Jahr wurde die Initiative „Mückenplage- Nein, Danke!“ gegründet und lud im Juli zu einem Aktionsabend, an der auch Bürgermeister Schiller und Vertreter des Gemeinderates teilnahmen.

Ziel der Initiative ist es in Plagen-Jahren, also bei bestimmten Pegelständen des Ammersees sowie ab einer bestimmten Larvenkonzentration Maßnahmen durchzuführen. Dabei soll der Einsatz von Bti (Bodenbakterium Bacillus thuringiensis israelensis) in Betracht kommen. Bei dem Einsatz von Bti handelt sich um kein chemisches Pestizid oder Gift.

Mitinitiatorin der Initiative ist Frau Dr. Margit Vetter aus Herrsching. Frau Vetter hat gemeinsam mit dem Geologen Rainer Jünger aus Schondorf am Freitag, den 03. November 2017 rund 60 Stellungnahmen zum Thema „Mückenplage am Ammersee“ an Bürgermeister Schiller übergeben, damit dieses Thema weiter in den Focus der Gemeinde gestellt wird. Ausfühlich erklärten beide, wie das Mittel im Gemeindegebiet eingesetzt werden könnte und dauerhaft das Problem normalisiert werden könne und betonten „Wir wollen die Mücken nicht ausrotten oder dezimieren. Wir wollen die Anzahl der Mücken auf das normale Maß zurückführen.“ In den verschiedenen Stellungnahmen beschreiben befragte Bürgerinnen und Bürger, inwieweit Sie an den „Mückentagen“ betroffen sind und Frau Dr. Vetter fasst zusammen „Die Menschen wollen wieder ein ganz normales Leben führen“.

Dieses Thema wird auch am 13.11.2017 im Gemeinderat behandelt.

 


von links: Frau Dr. Margit Vetter, Rainer Jünger und Bürgermeister Christian Schiller mit den Stellungnahmen vor dem Herrschinger Rathaus.


 

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Artikel erstellt: 07. November 2017

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