Fahrzeugweihe der Freiwilligen Feuerwehr Herrsching

Fahrzeugweihe der Freiwilligen Feuerwehr HerrschingFahrzeugweihe der Freiwilligen Feuerwehr Herrsching

Drei neue Fahrzeuge bekamen ihren kirchlichen Segen

Am 3. Oktober konnten nun endlich die neuen Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Herrsching, nach einer insgesamt zweijährigen Planungs- und Bauzeit, bei einem Festakt ihren kirchlichen Segen bekommen.

von links: Bürgermeister Christian Schiller, 1. Kommandant Daniel Pleyer, 1. Vorstand Michael Polednik, Vikarin Inga Mrozek und Pfarrer Simon Rapp vor den gesegneten baugleichen Fahrzeugen

 

Nach der Begrüßung der Gäste und der Mannschaft, durch den 1. Vorstand Michael Polednik hat Bürgermeiste Christian Schiller das Wort an die Festgäste gerichtet. „Wir sind stolz auf unsere Feuerwehrfrauen- und Männer. Euer Engagement für unsere Bürgerinnen und Bürger ist unbezahlbar. Ich wünsche immer eine gute Fahrt mit den neuen Fahrzeugen, Gottes Segen und dass unsere Aktiven der Feuerwehr immer gesund von den Einsätzen heimkehren mögen.

Anschließend übernahm der 1. Kommandant Daniel Pleyer das Wort und fasste die Daten der Fahrzeuge zusammen. Zudem betonte er: „Ich möchte mich im Namen der gesamten Mannschaft ganz herzlich bei allen Beteiligten, wie Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung bedanken. Gerade wenn es um Fahrzeugbeschaffungen geht, sind hohe Investitionssummen erforderlich. Durch die einstimmigen Beschlüsse unserer Räte wird immer wieder der Stellenwert der Feuerwehr hervorgehoben. Vor allem geht der Dank an unsere Pfarrer der Katholischen und Evangelischen Kirche, dass sie unseren Fahrzeugen und der Mannschaft den geistlichen Segen schenken, so dass wir auch in den gefährlichsten Situationen Schutz erhoffen dürfen.“

 

Andacht zur Fahrzeugweihe

 

In einer kurzen Andacht gaben Vikarin Inga Mrozek und Pfarrer Simon Rapp der Mannschaft und den Fahrzeugen den kirchlichen Segen mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr. Sie wünschen der Mannschaft bei allen Einsätzen ein gutes Gelingen und damit verbunden eine gute Rückkehr von den Hilfeeinsätzen mit den neuen Fahrzeugen.

1. Vorstand Michael Polednik, Bürgermeister Christian Schiller, Vikarin Inga Mrozek, Pfarrer Simon Rapp und der 1. Kommandant Daniel Pleyer vor dem neuen Kommandowagen, der bereits seit Mai 2017 im Dienste der Freiwilligen Feuerwehr Herrsching steht.

 

Nach der Fahrzeugweihe gab es noch eine Auszeichnung für den 1. Kommandant Daniel Pleyer. Er erhielt vom Kreisfeuerwehrverband die Feuerwehr-Ehrenmedaille in Silber für seine besonderen Dienste bei der Freiwilligen Feuerwehr Herrsching. Überreicht wurde die Auszeichnung von Michael Polednik, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Starnberg ist.

 

von links: Kreisbrandinspektor Dieter Hofer, Kreisbrandmeister Andreas Pain, 1. Kommandant Daniel Pleyer, Bürgermeister Christian Schiller und der 1. Vorstand Michael Polednik

 

Zusammenfassung der technischen Daten der Fahrzeuge:

Der neue Kommandowagen für die Einsatzleitung ist bereits im Mai 2017 in Betrieb genommen worden. Dabei handelt es sich um einen VW-Bus T5, der den 16 Jahre alten Einsatzleitwagen (BMW-Kombi) ablöst. Die Gemeinde hat für das neue Fahrzeug rund 80.000 Euro investiert. Im Auto, das bei Einsätzen als Führungsfahrzeug fungiert, ist jetzt ein Arbeitsplatz für die Einsatzleitung vorhanden. Das neue Fahrzeug mit all seinen praktischen und technischen Ausstattungen, wie zum Beispiel ein großer Arbeitstisch mit Doppelsitzbank und Schränken, indem alle Unterlagen für die Einsatzführung, untergebracht sind, Handwerkszeug, Messgeräte für Gefahrengut, Notfallrucksack und Defibrillator sowie eine entsprechende Digitalfunk-Anlage runden die neue Ausrüstung ab.

Im März 2018 trafen in Herrsching die beiden baugleichen neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge ein. Die neuen Fahrzeuge lösen das Löschgruppenfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1997 ab. Knapp über 20 Jahre waren die beiden Fahrzeuge im Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr. Nun stehen der Freiwilligen Feuerwehr zwei neue baugleiche Löschfahrzeuge zur Verfügung. Der Vorteil ist, dass die Organisation und die Abwicklung bei Einsätzen erheblich erleichtert werden.

Jedes Fahrzeug ist am neuesten Stand der Technik. So gibt es hydraulische Rettungsgeräte für Verkehrsunfälle, Geräte zur Rettung aus Höhen und Tiefen, leistungsstarke Pumpen mit 3.000 L/min Förderleistung, einen 2.000L Wassertank, sowie 125L Schaummittel, welches direkt zugemischt werden kann. Neben einer Menge Werkzeuge befindet sich unter anderem auch spezielle Messtechnik für radioaktive Strahlung und zur Detektion von Gefahrstoffen auf den Fahrzeugen.

 

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Artikel erstellt: 08. Oktober 2018, 08:15Uhr

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